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Die Metadaten eines Fotos ansehen, ohne es irgendwo hochzuladen

Bevor Sie entscheiden, ob Sie die Metadaten eines Fotos entfernen, sollten Sie wissen, was es enthält. Das lässt sich am Handy selbst oder am Computer ansehen, aber jedes System zeigt nur einen Teil davon, und fast alle Online-Viewer verlangen, dass Sie das Foto auf ihren Server hochladen.

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Was Sie finden werden

Die Metadaten eines Fotos lassen sich in vier Arten von Informationen einteilen, und nicht alle wiegen gleich schwer:

  • Wo Sie waren: die GPS-Koordinaten, oft mit der Höhe und der Richtung, in die das Handy zeigte.
  • Wer Sie sind: Marke und Modell des Handys, manchmal seine Seriennummer, das Programm, mit dem das Foto bearbeitet wurde, und, falls jemand sie eingetragen hat, Autor und Copyright.
  • Wann es war: das genaue Datum mit Uhrzeit, samt Zeitzone.
  • Technisch: Belichtung, Objektiv oder Farbprofil. Das verrät selten etwas über Sie, und manche Angaben wie die Ausrichtung werden gebraucht, damit das Foto richtig herum angezeigt wird.

Auf dem iPhone und unter Android

Auf dem iPhone öffnen Sie das Foto in der Fotos-App und wischen nach oben oder tippen auf die Info-Taste. Sie sehen das Datum, das Modell, das Objektiv, die Kameraeinstellungen und eine Karte mit dem Aufnahmeort.

Unter Android öffnen Sie das Foto in Google Fotos und wischen nach oben oder öffnen das Drei-Punkte-Menü und dort die Details. Angezeigt werden Datum, Gerät, Größe und Standort.

Beide zeigen das Wichtigste, aber nicht alles: weder die Seriennummer noch die XMP-Blöcke, die Bildbearbeitungsprogramme hinzufügen, noch die Herstellernotizen.

Unter Windows und am Mac

Unter Windows klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Foto, wählen „Eigenschaften“ und öffnen die Registerkarte „Details“. Dort stehen die Kamera, die Datumsangaben und weiter unten Breiten- und Längengrad.

Am Mac öffnen Sie das Foto mit Vorschau und wählen „Werkzeuge“ → „Informationen einblenden“. Der Info-Tab hat Abschnitte für EXIF und, falls das Foto welche hat, GPS.

Das ist mehr, als das Handy zeigt, aber immer noch nur ein Teil: Jeder Viewer liest die Felder, die er kennt, und verschweigt den Rest.

Online, aber ohne das Foto hochzuladen

Online-Viewer für Metadaten sind bequem, aber die meisten funktionieren gleich: Sie laden das Foto auf ihren Server hoch, dort wird es gelesen, und Sie bekommen das Ergebnis zurück. Um herauszufinden, ob ein Foto verrät, wo Sie wohnen, schicken Sie es einem Unbekannten.

KillEXIF liest es in Ihrem Browser. Sie ziehen das Foto auf die Seite, und die Analyse läuft auf Ihrem Gerät: Das Foto verlässt es nicht. Das ist kein Versprechen, sondern eine Regel, die der Browser durchsetzt: Die Seite deklariert connect-src 'none', was ihr jede Verbindung verbietet. Sie können das im Quelltext der Seite prüfen.

Jedes Feld wird eingeordnet — „Wo Sie waren“, „Wer Sie sind“, „Wann es war“, „Technisch“ — mit einem Balken, der misst, wie viel die Datei verrät. Hat das Foto Koordinaten, werden sie auf einer Karte direkt in der Seite eingezeichnet, ohne einen Kartenserver zu fragen. Nur die Schaltfläche „In OpenStreetMap öffnen“ verlässt KillEXIF, und sie warnt vorher.

Die Analyse ist kostenlos und unbegrenzt, und nicht nur für Fotos: auch für Videos, Audio, PDF und Office-Dokumente, insgesamt vierzehn Formate.

Und wenn Ihnen nicht gefällt, was Sie sehen

Auf derselben Seite entfernt „Bereinigen“ die Metadaten, ohne das Foto neu zu komprimieren: Das Bild bleibt identisch, Byte für Byte, und die bereinigte Datei wird erneut gelesen, um zu prüfen, dass nichts übrig bleibt. Wenn Sie etwas behalten möchten, etwa die Ausrichtung oder das Copyright, können Sie es vorher auswählen.

Die Anleitung zum GPS in Handyfotos erklärt Schritt für Schritt, wie Sie nur den Standort entfernen.